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Editorial:

Liebe Würmer,

auch die vierte Ausgabe möchten wir mit einem dicken Dankeschön beginnen, denn ihr habt es euch redlich verdient. Ihr habt uns das dritte Heft regelrecht aus der Hand gerissen und schon innerhalb des ersten Monats nach Veröffentlichung mehr als 500 Exemplare bestellt. Das freut uns riesig, denn wie ihr euch sicher denken könnt, betreiben wir das Magazin als Hobby und arbeiten überhaupt nur gemeinsam an den Sludge Worm Stories, weil wir sie für wichtig halten.

Vielen von euch wird unser künstlerischer Anspruch bereits aufgefallen sein, doch in dieser besonderen Spezialausgabe möchten wir die Chance ergreifen und ihn näher erklären: Bei uns gibt es weder vorgefertigte Layouts, noch Leitfäden für die Redakteure, noch gekaufte Inhalte. Immergleiche Hochglanzmagazine finden wir langweilig.

Vielmehr möchten wir mit den Sludge Worm Stories unter Beweis stellen, dass Musikjournalismus wandelbar ist und wandelbar sein muss. Die Auflagen der größten Magazine sinken deshalb, weil ihr Inhalt nicht authentisch ist, weil viele der Redakteure den echten und emotionalen Bezug zur Musik verloren haben und weil der/die LeserIn nicht auf Augenhöhe wahrgenommen wird. Dabei sind die Zeiten des elitären Urteilens längst vorbei. Musik hören könnt ihr schließlich selber.

Wir rezensieren nicht und bewerfen euch nicht mit belanglosen News. Wir möchten interessante Hintergrundberichte schreiben – Stories eben. Teilweise gelingt uns das, teilweise ist unsere Printausgabe auch für uns ein Lernprozess. Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass auch wir „nur“ Musikhörer sind und keine Backstage-Halbgötter mit AAA-Pass. Das ist auch der Grund dafür, dass Blacksmoker aus Würzburg das Cover dieser Ausgabe schmücken und nicht die Truckfighters, Neurosis oder Crowbar.

Was die grafische Umsetzung des Heftes betrifft, lassen wir unserem engagierten Layouter Max völlig freie Hand. Warum? Weil es ihm so am meisten Spaß macht. Die Ergebnisse seiner Kreativität sind mitunter erstaunlich und garantiert in keinem anderen Musikmagazin zu finden.

Wir danken euch dafür, dass ihr diese Spielwiese möglich macht, ein wichtiger Teil davon seid und gemeinsam mit uns beweist, dass Musikjournalismus nicht nur nach den Mechanismen des Bekanntheitsgrades, des Geldes oder des Vertriebsnetzes funktioniert, sondern auch nach den Mechanismen der Hingabe und der Experimentierfreudigkeit.

Liebe Würmer, wir wünschen Euch schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2017.

So long

Timon, Andy, Tamino, Meredith, Felix und Sammy.

Inhalt

Blacksmoker, Neurosis, Crowbar, Truckfighters, Suicidal Tendencies, Monolord, Whores, ZAUM, Branca Studio, Magma Waves, Monkey3, Ultha, KMA Machines, Spiritus Mortis, Phantom Winter, Ripple Music, Slomatics, Fizzt, Naked Star, …

VÖ-Datum

19. Dezember 2016

Format

DIN A5, 108 Seiten in Graustufen (vegane Druckerschwärze auf Pflanzenölbasis, klimaneutral, 100% Recyclingpapier)

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Sludge Worm Stories #4 im Wormhole Mailorder